Lauren Graham – Talking as fast as I can

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: 29. November 2016
  • Verlag: Random House Audio
  • ASIN: B01N8T8L0H
  • Hörbuch  4 Stunden 38 Minuten
  • Sprache: Englisch

Als ich hörte, dass dieses Buch rauskommen würde, wusste ich, dass ich es haben wollte. Ich bin kein großer Freund von Biografien, finde sie normalerweise langweilig, aber ich bin Gilmore Girls Fan der ersten Stunde – zumindest für deutsche Verhältnisse. Seit dem ersten Trailer damals auf Vox hat mich die Serie fasziniert. Einfach und doch tiefgründig. Spannend und doch gemütlich. Lustig und gleichzeitig dramatisch. Und obwohl ich gern eine Rory gewesen wäre, eine sympathische Streberin, die in ihrem jungen Alter sehr erwachsen wirkt, war es doch Lauren Grahams Lorelai, die mir deutlich näher kam.

Aber zurück zu dem Buch. Ich wusste, ich wollte es haben, konnte aber warten. Doch dann las ich eine Rezension und wurde unruhiger. Ich las eine zweite und nun konnte mich nur vom Kauf abhalten, dass ich gerade aufgrund eines zu großen SUBs Kaufverbot hatte.

Als sich das vor drei Tagen wieder in Lust auflöste, sah ich, dass die deutsche Übersetzung erst Ende August erscheinen würde. Doch Amazon sagte mir ‚Hey, du bist Prime-Mitglied. Wir haben das Hörbuch. Wie wäre es mit einem Audible-Probeabo?‘. Und obwohl ich das große A nicht sonderlich mag, wenn es um Bücher geht, bin ich doch sehr froh, dass ich so leicht zu beeinflussen bin. Ich glaube, das Hörbuch war in diesem Fall genau die richtige Wahl für mich.

 

Inhalt: 

Lauren Graham erzählt hier vor allem – wer hätte es geglaubt, bei einer Biografie? – von ihrem Leben. Von der frühen Trennung ihrer Eltern, ihrem Leben auf einem Hausboot und ihren Anfängen im Schauspielbusiness. Natürlich wird ein großer Teil davon von den Gilmore Girls bestimmt, sowohl von den ersten sieben Staffeln als auch von der aktuellen Reunion.

Dabei geht sie mit ihren Fehlern und Rückschlägen offen, aber auch humorvoll um. Sie schreibt und liest, wie man sich das auch von Lorelai vorstellen würde. Hinzu kommen Telefonate mit ihrem Vater und ihrer Literaturagentin, um andere Perspektiven, aber ebenso auch mehr Humor hineinzubringen, und eine Reihe von Fotos, um das Erzählte grafisch zu untermauern.

 

Fazit: 

Ich hatte selten ein Hörbuch – oder auch nur ein Buch -, das mich so begeistert hat, noch dazu als Nonfiction. Bei den Stellen über die neue Staffel und wie sehr Edward Herrmann als Richard Gilmore dabei fehlte, standen mir Tränen in den Augen. An anderen Stellen habe ich laut gelacht – sehr zum Leidwesen der Leute um mich herum, denn ich hab teilweise unterwegs gehört. Gleichzeitig finden sich gute Ratschläge darin, sowohl für angehende Schriftsteller als auch für die, die glauben, irgendeinem Ernährungstrend Hollywoods folgen zu wollen.

Und immer wieder gibt es diese kleinen Abschweifungen, diese kleinen Anmerkungen, die so nach Lorelai Gilmore klingen. Von Lauren selbst gelesen, fühlt es sich an, als hätte man hier 4 Stunden weitere Folgen der Lieblingsserie.

Es liegt mir fern, irgendwas als Muss für irgendwen zu bezeichnen. Dies ist klar kein Muss für jeden Gilmore Girls Fan, denn jeder Mensch ist anders. Aber ich persönlich habe nicht nur die Einblicke in die Serienproduktion genossen, die man sonst bisher nirgends erhalten konnte, sondern auch alles darum herum, was nicht mit der Serie zu tun hatte. Präsentiert auf ihre eigene, leicht schrullige, amüsante Art. Und ich bin sehr froh, es gehört zu haben.

 

Theodore Cogswell, Charles Spano – Spock Messiah

Bildergebnis für Spock messiah

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: 1976
  • Verlag: Corgi Books
  • ISBN: 0552102814
  • Taschenbuch  186 Seiten
  • Sprache: Englisch

 

Klappentext: 

Beaming down to the unvisited planet Kyros, the crew of the Enterprise experiment with a new telepathic investigation devise that links them with the minds of the Kyrosians. But an error makes Spock the telepathic captive of a madman, a paranoid wondering preacher who believes he has been chosen to purge the planet of sin. And when Spock’s Vulcan genius is linked to the preacher’s spell binding power, a holy war breaks out for control of Kyros. The only way Captain Kirk can save the planet, and the lives of his crew is by killing Spock.

Inhalt: 

Als Versuchskaninchen eines neuen Instruments für die Erforschung fremder Zivilisationen, werden einige Sternenflottenoffiziere so an die Bewohner des Planeten gebunden, dass ein Implantat ihnen Zugang zum Hirn eines ausgewählten ‚Wirtes‘ gewährt, so dass sie nicht nur die Sprache, sondern auch die Verhaltensweisen übernehmen können.

Von Anfang an ist man skeptisch. Wird Spock den mentalen Kontakt zu einem Wesen aushalten, das längst nicht so logisch und kontrolliert ist, wie ein Vulkanier. Schon bald gibt es mit anderen Mitgliedern des Außenteams Probleme aufgrund ihres Implantats und dann ist auch noch Spock verschwunden.

Als auch noch eine Nova und eine Welle tödlicher Strahlung auf die Enterprise zukommen, stellt man schnell fest, dass Spock das Schiff sabotiert hat. Ohne Warpantrieb kann das Schiff sich nicht in Sicherheit bringen, doch die Dilithiumkristalle, die dem Schiff Energie geben, sind von Spock gestohlen worden. Und dann erklärt dieser sich auch noch zum Messias des Planeten und ruft zum heiligen Krieg auf. Die Zeit für die Enterprise läuft ab und um zu sich in Sicherheit zu bringen, müssen sie Spock stoppen.

 

Charaktere: 

Spock ist hier verständlicherweise Out of Character dargestellt, das aber auch gut erklärt. Ebenso benehmen sich die anderen Crewmitglieder sich abweichend, wann immer sie an einen Planetenbewohner gebunden sind.

Einzig Kirk zeigt auch vorher schon ein Verhalten, dass nicht mit der Serie zu vereinbaren ist. Während man oft genug gehört hat, dass McCoy Spock als wandelnden Computer bezeichnet, hat Kirk das in der Serie nur ein einziges Mal getan, und da nur, weil er Spock zu einem emotionalen Ausbruch reizen musste.

Im Buch wird die Freundschaft von Kirk und Spock aber heruntergespielt und fast schon verneint. So macht Kirk sich nie Sorgen um Spocks Wohl und es wird auch gesagt, dass McCoy sein einziger Freund an Board sei, was so der Serie stark widerspricht. Zwar wird der Kontrast zwischen Spock als emotionaler Messias und dem echten, kühlen und logischen Spock benötigt, um die Ernsthaftigkeit der Lage deutlich zu machen, aber die beiden Autoren gehen hier etwas zu weit, indem sie eine Grundlage der Serie angreifen.

 

Fazit: 

Die Geschichte an sich ist interessant ausgeschrieben, wenn auch teilweise ein wenig zu detailliert, wann immer sich die Crewmitglieder als Planetenbewohner tarnen. Es scheint, dass die Autoren das Bedürfnis haben, aus Sicht der Enterprise primitiv wirkendes Leben so genau wie möglich zu beschreiben. Aber die größte Schwäche des Romans ist der Bruch mit der Serie, sowohl in den sozialen Beziehungen, als auch in einigen anderen Fakten, die einfach der Serie widersprechen.

Wenn man darüber hinweg sehen kann, ist der Roman allerdings eine spannende Abenteuergeschichte, die durchaus unterhalten kann.

Read it like Watson!

Heute startet die Read it like Watson-Challenge von Miss Watson, bei der es das Ziel ist, englische Bücher zu lesen. Zwar ist mein SUB vor allem deutschsprachig, aber gerade im Bereich der Klassiker (A tale of two cities) und Star Trek tummeln sich doch ein paar englische Bücher bei mir, so dass ich mir denke, dass das ja meinem Hauptziel, dem SUB-Abbau, nur gut tun kann. Eine weitere Motivation.

Entsprechend gibt es hier vielleicht für den Rest des Jahres ein paar mehr Rezensionen zu englischsprachigen Büchern, auch wenn Rezensionen nicht Pflicht sind. Die Challengeseite mit meiner Übersicht gelesener Bücher findet ihr hier.

[Wissenschaft] Eine amerikanische Studie sagt …

… dass Fantasy- und Science Fiction-Leser eine lockere Moral haben.

Das sagt zumindest eine neue Studie in ‚Psychology of Aesthetics, Creativity and the Arts‘, sofern man der Zusammenfassung glauben kann. Leider ist der Artikel nicht kostenlos online verfügbar und die Zeitschrift zumindest an meiner Uni nicht im Abonnement. Ich werde dennoch versuchen, daran zu kommen und zu schauen, ob der verlinkte Artikel die Studie korrekt wiedergibt.

Aber zunächst einmal: Wie kommen sie drauf?

The study featured 253 adults recruited online through a variety of sources, including Facebook, Twitter, and „reader-focused sites such as Goodreads and Book Balloon.“ A majority reported reading one to four books per month for pleasure.

Participants were instructed to evaluate a series of ethical scenarios. They were asked whether it is „ever morally permissible“ to perform a wide range of actions, including cheat on an exam; use illegal means to avoid paying taxes; sacrifice one innocent person to save five others; and use an American flag as a cleaning rag.

They were then given a long list of authors who write in specific genres, and asked to note how many of the names they recognized. Those who knew many authors in a specific category (such as horror, mystery/thriller, and romance) were assumed to be regular readers of that genre.

253 Leser sollen eine repräsentative Studie begründen? Spätestens hier würde ich mir wünschen, die Zahlen vorliegen zu haben, um die Irrtumswahrscheinlichkeiten sehen zu können. Aber das finde ich noch nicht einmal so kritikwürdig. Notfalls würden sie damit eben hypothesenbildend arbeiten.

Auch, dass das Nutzen einer Flagge als Putzlappen hier möglicherweise gleichgestellt wird mit der Tötung einer Person um andere zu retten, finde ich zwar ein wenig merkwürdig und würde mir wünschen, zu wissen, ob es unterschiedliche Gewichtungen der ‚Unmoralität‘ einer Handlung gegeben hat. Aber was ich wirklich merkwürdig finde, ist die Einteilung der Leser danach, welchen Autor sie kennen. Das finde ich wissenschaftlich zur Zeit des Internets und eines so möglicherweise größeren Kreises an Quellen, die man konsumiert, bedenklich. Ich kenne nicht ‚den normalen Leser‘, aber gerade wenn sie Probanden über Goodreads rekrutieren, muss ihnen doch klar sein, dass man einige Namen von Autoren auch aus Genres kennt, die man mit der Kneifzange nicht anfasst. Einerseits, weil Freunde und Familie sie lesen (und möglicherweise bei Goodreads eintragen), andererseits durch die jährliche Abstimmung des Goodreads Leserpreises.

The researchers report those who read literary fiction, science fiction, and fantasy were more likely to consider „morally dubious scenarios“ permissible. The opposite was true of regular readers of romance, as well as those who prefer mysteries and thrillers.

Das steht, zumindest bei Mystery (die englische Bezeichnung für Krimi) und Thrillern im Gegensatz zu bisherigen Studien, die andeuteten, dass Gewalt in Medien, auch in Büchern, die Wahrscheinlichkeit erhöht, selbst gewalttätig zu werden.

Aber schauen wir uns an, wie die Forscher ihre Funde erklären wollen:

Perhaps, the researchers write, reading stories „that take place in worlds distantly removed from our own may be associated with a greater willingness or ability to imagine extraordinary circumstances in which the normal rules of morality may not apply.“

In other words, if your mind can stretch far enough to envision alien worlds, there’s a good chance you can also imagine alternate ethical universes.

Das klingt sogar plausibel, nicht wahr? Dass die, die mehr Fantasie beim Lesen aufwenden können und das auch tun, sich eher Situationen und Universen ausmalen können, in denen andere ethische Gesetze gelten? Es erklärt aber nicht, warum sie diese auch auf unsere Welt anwenden würden. Was wiederum die Frage aufwirft, wie die Studie aufgebaut ist. Ist nur gefragt, ob man sich eine Situation vorstellen kann, in der etwas moralisch akzeptabel ist, oder wird konkret Bezug auf unsere Welt genommen? Wird gefragt ‚Würdest du dies oder das tun‘? Für die Deutung wäre das wichtig, ebenso wie genauere Informationen, welche Art von Szenarios die Leser von Fantasy und SciFi als moralisch bedenkenloser ansehen, als die Leser von Romanzen und Krimi.

Denn so, wie der zusammenfassende Artikel klingt, reicht die Spanne ja davon, unpatriotisch zu handeln, in dem man eine Flagge ‚entweiht‘, über Betrug, bis hin zur Opferung eines Menschen für das größere Wohl. Der Artikel stellt also die Leser der entsprechenden Genres eher negativ dar, ohne das genauer zu spezifizieren. Und während die Studie schon vom Aufbau her eher klingt, als wären die Ergebnisse anzuzweifeln, da die Einordnung, wer was liest, hier Fehlerquellen birgt, so wirkt der Artikel, der darauf aufbaut, schon fast populistisch.

If you’re trying to get a sense of someone’s values, there’s no need to enter into a potentially awkward conversation. Rather, just check out the content of their bookshelves.

Charlie Holmberg – Magic bitter Magic sweet

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: 28. Juni 2016
  • Verlag:  47North
  • ISBN: 978-1503935600
  • Ebook   306 Seiten
  • Sprache: Englisch

 

Klappentext: 

Maire is a baker with an extraordinary gift: she can infuse her treats with emotions and abilities, which are then passed on to those who eat them. She doesn’t know why she can do this and remembers nothing of who she is or where she came from.

When marauders raid her town, Maire is captured and sold to the eccentric Allemas, who enslaves her and demands that she produce sinister confections, including a witch’s gingerbread cottage, a living cookie boy, and size-altering cakes.

During her captivity, Maire is visited by Fyel, a ghostly being who is reluctant to reveal his connection to her. The more often they meet, the more her memories return, and she begins to piece together who and what she really is—as well as past mistakes that yield cosmic consequences.

Inhalt: 

Maire ist seit etwa vier Jahren in einer Kleinstadt und hat mittlerweile ihre eigene Konditorei, in der sie Leckereien verkauft, in die sie Gefühle und Eigenschaften einbackt. Ihre Kekse können Mensch und Tier kräftiger machen, ihr Lavendelkuchen kann dafür sorgen, dass man sich geliebt fühlt und selbst Intelligenz ist mit ihren Desserts kein Problem. Warum sie das kann, weiß sie ebenso wenig, wie was vor ihrer Zeit in der Siedlung war.

Doch kaum erhält sie die Hoffnung darauf, etwas über sich zu erfahren, kaum scheint jemand, eine Erscheinung, sie von früher zu kennen, wird ihre sonst so keine Welt zerstört. Vagabunden überfallen die Stadt, töten die meisten und nehmen die jungen Bewohner als Sklaven mit. So kommt Maire in die Gewalt eines Mannes, der sie ebenfalls zu kennen scheint und von ihren Talenten weiß. Der sie gesucht hat. Ihr neuer Besitzer ist aber nicht nur brutal, sondern auch noch wahnsinnig. Nur eines scheint er mit Bestimmtheit zu wissen: Er muss verhindern, dass Maire mehr über sich erfährt.

 

Charaktere: 

Man lernt die Charaktere eigentlich erst gegen Ende wirklich kennen, weil vorher all ihre Vergangenheiten noch durch Amnesie und Rätsel verborgen sind. Stück für Stück werden Teile enthüllt, die sich aber erst im letzten Kapitel zusammenfügen. Bis dahin erlebt man die Geschichte aus Maires Sicht und kann so keinen unvoreingenommenen Eindruck gewinnen. Dafür leidet man mit ihr mit, und erhält daneben Einblicke in ihre Seelenleben, ihre Suche nach Antworten, aber auch ihre Angst davor.

 

Fazit: 

Der Roman bot Spannung bis zur letzten Seite des regulären Teils, wobei er mir an vielen Stellen zu brutal war. Düsterer, als ich es von Holmberg bisher gewohnt bin. Gefallen haben mir hingegen die Andeutungen anderer Geschichten im Buch, wobei ich mir gewünscht hätte, dass die weiter ausgebaut worden, mehr in die Welt eingeordnet gewesen wären. Der Epilog war letztlich leider enttäuschend. Zwar ein abgeschlossenes und auch zu erwartendes Ende, aber zu plötzlich und zu wenig erklärt, so dass der Roman nicht völlig überzeugen konnte.

[Kurzrezension] Allan Asherman – The Making Of Star Trek II

Allan Asherman geht in seinem Making Of zum Zorn des Khan von 1982 sehr genau auf die Prozesse vor, während, aber auch partiell nach der Produktion ein.

Während nicht allzu spannend ist, welche Effektfirmen wie lange vorstellig waren, um dann einen Kostenvoranschlag zu erstellen, sind gerade die verschiedenen Ideen, die zur Storyline geführt haben, aber auch winzige Regieentscheidungen, gerade im Zusammenhang mit Spocks Tod, interessant und hintergründig dargestellt.

Etwas mehr Liebe wäre bei der Vorstellung der Enterprise-Crew abseits des Triumvirats schön gewesen. Hier klingen die kurzen Beschreibungen eher wie billige Werbetexte und Interviews wurden nur mit den ‚Stars‘ – mit Ausnahme Shatners – sowie Produzent und Regisseur geführt. Hier wäre noch etwas mehr Liebe zum Detail schön gewesen. Alles in allem aber, auch mit den Behind the Scenes-Fotos und den ersten Zeichnungen für de Effekte, eine schöne und kurzweilige Lektüre für Trekkies.

 

Take Control of your TBR

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Good morning world.

This time I post in English as I participate in an English Challenge this month – the Take Control of your TBR . Don’t worry, the reviews will still be in German.

So, what is this about? Right now I’m in a reading slump and as my readers know, I’m trying to minimize my TBR (in German: SUB) this year anyways, so I’ll use this challenge to get me to reading as much as I can.
The rules are to read as much as possible in March, but only books with more than 100 pages that were published before March 2017 count.

There will also be a Twitter party and a Readathon but as they are in an American time zone if I saw it correctly, I don’t think I’ll attend them.

 

So … Have a nice day and be sure to check this post every now and then as I’ll update it every few days

 

Update March 7th:

Only two books done by now. I hoped I would be better but then again, two books are better than none, right?

 

Update March 11th:

Four books done. Not as good as I would like, but still good. And right now I’m reading a really good one.

 

Update March 16th:

Eight books. It was a good week. Though I’m not sure I’ll review the next book. I just got it out of an open bookcase and therefore it was never part of my TBR. It’s a bookcrossing book and I don’t want to put it on my TBR for a while either, as I’m a bookcrosser myself and I know how annoying it may be to never hear anything from your books ever again and I’m afraid I might forget it 😉

 

Update March 31st:

Guess that’s it. I’ve made it through 13 books (2.619 pages) . Plus the one that I read without ever putting it on my TBR pile, I held my average of 14 books per month. Not that shabby.

Thanks for a great month of reading and we’ll see each other again next year?

 

List of read books (Reviews are in German):

  • Title: Die heilige Johanna | Author: George Bernard Shaw | 159 pages | Review 
  • Title: Der Genitiv ist dem Streber sein Sex | Author: Markus Barth | 208 pages | Review
  • Title: Flauschangriff | Author: Ilona Schmidt | 304 pages | Review
  • Title: Der krumme Hund | Author: Roald Dahl | 128 pages | Review
  • Title: Überleben | Author: Peter David | 122 pages | Review
  • Title: Kein Alkohol für Fische unter 16 | Authors: Rainer Dresen, Anne Nina Schmid | 144 pages | Review
  • Title: Ein Buchladen zum Verlieben | Author: Katarina Bivald | 448 pages | Review 
  • Title: Regeln für einen Ritter | Author: Ethan Hawke | 192 pages | Review 
  • Title: Noch weniger Sex und ich wäre ein Pandabär | Author: Justin Halpern | 224 pages | Review
  • Title: Star Trek II The Wrath of Khan Photostory | Author: Richard Anobile | 160 pages | Review
  • Title: Die Entdeckung der Faulheit | Author: Corinne Maier | 156 pages | Review
  • Title: Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? | Authors: Frederik Jötten, Jens Lubbadeh | 256 pages | Review
  • Title: Spock must die! | Author: James Blish | 118 pages | Review 

 

[Kurzrezension] Heatherlly – Obscura Nox Animae

  • Genre: Fanfiction, Harry Potter
  • Länge: 531 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Link: Zu finden bei AO3

 

Dieses kleine Werk hier muss ich einfach rezensieren, obwohl es eine Fanfiction ist. Naja, klein ist jetzt das falsche Wort, denn mit 363.000 Worten hat es mal eben locker die vierfache Länge eines durchschnittlichen Erstlingsromans. Mit Arial 10 bei einfachem Zeilenabstand und ohne große Absätze kalkuliert, sind das 531 Seiten.

 

Jedenfalls ist es die beste Fanfiction, die ich in all meinen Fandoms (Doctor Who, Torchwood, Once Upon a Time, Akte X, Sherlock, Raumpatrouille, Star Trek, und natürlich Harry Potter) jemals gelesen habe.

 

Inhalt: 

In der Nacht von Halloween 1981 starb Lily Potter. Ihr Körper wurde gefunden. Und doch war etwas geschehen, denn kurz darauf stellte eine kleine Maus fest, dass sie doch eigentlich nur zwei Beine haben und größer sein sollte. Sie sollte bei ihrem Sohn sein, hört sie ihn doch schreien.

Lily Potter hat überlebt, ohne zu wissen, wie und warum. Und was sie jetzt tun soll.

 

Fazit: 

Die Geschichte bleibt sehr dicht am Canon, scheint JKRs Werk eher zu komplettieren, bis auf ein alternatives, in meinen Augen deutlich besseres Ende. Man erhält einen Einblick in die Motive der Charaktere, der es zumindest geschafft hat, dass ich meinen Frieden mit Dumbledore schließen kann. Auch viele andere Dinge, die mich an Harry Potter in den letzten Jahren mehr und mehr zu stören begonnen haben, werden hier erklärt und erforscht und ergeben plötzlich einen Sinn.

Wenn ich könnte, würde ich 6 von 5 Sternen geben. Ich glaube nicht, dass mich je ein Buch so gleichzeitig gefoltert und begeistert hat. Einziges Manko ist, dass für meinen Geschmack zu häufig Sexszenen drin vorkommen, aber wir reden hier von Fanfiction, da ist das fast schon Pflicht, wenn man eh schon im FSK18-Bereich schreibt. Und sie sind immer noch seltener als bei Game of Thrones, also nicht weiter störend.