Read it like Watson!

Heute startet die Read it like Watson-Challenge von Miss Watson, bei der es das Ziel ist, englische Bücher zu lesen. Zwar ist mein SUB vor allem deutschsprachig, aber gerade im Bereich der Klassiker (A tale of two cities) und Star Trek tummeln sich doch ein paar englische Bücher bei mir, so dass ich mir denke, dass das ja meinem Hauptziel, dem SUB-Abbau, nur gut tun kann. Eine weitere Motivation.

Entsprechend gibt es hier vielleicht für den Rest des Jahres ein paar mehr Rezensionen zu englischsprachigen Büchern, auch wenn Rezensionen nicht Pflicht sind. Die Challengeseite mit meiner Übersicht gelesener Bücher findet ihr hier.

Wie läuft das mit dem Bücherbloggen – Aktion

Tobi von den Lesestunden scheint generell sehr spannende Fragebögen zu machen, denn hier ist erneut ein (etwas älterer) solcher, der mich zur Beantwortung reizt.

 

Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?

Das mache ich mehr oder weniger aus dem Bauch heraus, habe aber festgestellt, dass die meisten Bücher dann in eine der folgenden Kategorien fallen:

  • Ich liebe es so sehr, dass ich es in die Welt hinausschreien möchte und muss mich bemühen, das an objektiven Maßstäben festzumachen.
  • Ich hasse es so sehr, dass …siehe oben.
  • Das Buch hat gesellschaftliche Relevanz. Ja, selbst bei meinem Beuteschema findet man das. Lektionen können sich auch noch so tief im Fantasymantel verbergen, es gibt sie oft.
  • Sie sind auch interessant für den Massenmarkt – denn oft lese ich eher abseits des Mainstream, manche passen aber auch dort hinein und wurden nur nicht entdeckt oder wieder vergessen.
  • Es ist Betrug am Werk. Ja, auch das hatte ich schon. Dass der Autor zweimal das gleiche Buch verkaufte, gleichzeitig (keine überarbeitete Neuauflage unter anderem Titel). Zweimal das Gleiche für den Preis von je 10 Euro hielt ich schon für Betrug. Ebenso, dass man eine Leseprobe nicht als solche kennzeichnet und sie für Geld verkauft, das als Ebook. Manch einer macht alles, um Geld zu verdienen.
  • Es gibt irgendein Merkmal, was sie besonders macht.
  • Und leider bin ich auch nicht dagegen immun, meinen Blog nicht zu lange still sein lassen zu wollen. Wenn ich schon lange nichts mehr gepostet habe, schreibe ich auch Kurzrezensionen über Bücher, die so belanglos sind, dass man auch das mal der Welt kundtun kann. Vielleicht hält es ja jemanden vom Kauf ab, der sich ansonsten geärgert hätte.


Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?

Ich versuche, vor allem Blogs zu folgen, die eben nicht nur rezensieren oder an wöchentlichen Aktionen teilnehmen, sondern auch ab und an ‚größere‘ Beiträge verfassen. Das inspiriert mich, weil es oft mehrere Sichtweisen auf ein Thema gibt und man dann gleich die eigene hinterfragen und aufschreiben kann. Aber zuletzt hat mich auch mein Studium inspiriert. Ich hatte das unglaubliche Glück, unter dem Deckmantel der Soziologie und einer Studie über soziales Verhalten auch in Richtung Leseforschung gehen zu können. So kam ich zu meiner Bookcrossing-Postreihe. Obwohl ich selbst schon lange Bookcrosser bin, wäre ich ohne die Studie, die ich dazu gelesen habe, vielleicht nie drauf gekommen, darüber zu schreiben. Ich hielt es, genauso wie die offenen Bücherregale, für weltweit bekannt. Dass es Leute gibt, die noch nichts damit zu tun hatten und selbst die Wissenschaft es noch nicht richtig für sich entdeckt hat, habe ich erst so erfahren.


Was willst du mit deinem Blog erreichen?

Weltherrschaft. Nein, natürlich nicht. Ich würde gern irgendetwas bewegen. Wenn ich nur einen Menschen dazu bringe, ein gutes, aber viel zu unbekanntes Buch zu kaufen und es ihnen auch gefällt, dann bin ich eigentlich schon zufrieden. Aber natürlich träumt man ja doch noch etwas größer. Ich möchte kein Buzzaldrins Bücher werden, das traue ich mir nicht zu. Aber ein paar Stammleser würde ich mir gern aufbauen. Und vielleicht eines Tages zumindest so viel Reichweite haben, dass ich Unterstützung für mein Herzensprojekt finde.


Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?

Das kommt darauf an, was für ein Inhalt es ist. Rezensionen gehen recht schnell, es sei denn, ich weiß nicht, wie ich mein Urteil in Worte fassen soll. Aber oft tippe ich da, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Aktionsbeiträge benötigen oft einiges an Recherche, gerade wenn es um mein Leseverhalten geht. Da sitze ich an einem kurzen Beitrag gut und gerne eine Stunde, obwohl ich ein schneller Tipper bin.
Und richtig inhaltliche Beiträge über bestimmte Phänomene? Die dauern wirklich lang. Oft den ganzen Tag, weil ich immer wieder Pausen mache, um meine Gedanken zu sammeln.


Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?

Aktuell habe ich viel Zeit und versuche, fast täglich zu bloggen. Aber 1-2 Mal in der Woche wird hoffentlich auch drin sein, wenn ich dereinst endlich einen Job habe.


Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?

Sonntags 15 Uhr kommt mein Wochenrückblick. Ansonsten poste ich immer dann, wenn ich die Inspiration dafür habe. Es sei denn, ich habe mehrere Artikel auf einmal. Die versuche ich dann auf mehrere Tage zu strecken.


Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?

Blogpflege passiert jeden Tag. Dank Smartphone und der App dazu ist das heute kein Problem mehr, sofern man zwischendurch fünf Minuten hat. Und Beiträge … siehe oben.


Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?

Generell veröffentliche ich eher sofort, es sei denn, es werden mehrere an einem Tag. Außerdem fange ich mit meinem Wochenrückblick immer schon montags an, damit ich nichts einzutragen vergesse.
UND ich habe jetzt schon einen Beitrag für Ende November fertig. Ich plane eine Jahreschallenge in 2018 und will rechtzeitig vorher die Ankündigung veröffentlichen.


Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?

Nur für die Blogpflege (WordPress-App) und die neuen Inspirationen (Bloglovin‘-App).


Schreibst du deine Beiträge direkt in WordPress bzw. der Blogsoftware, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?

Direkt im Browser. Dank Lazarus-Addon geht mir auch im schlimmsten Fall nichts verloren dabei.


Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?

Kommt, wie gesagt, drauf an. Vieles schreibe ich in einem Rutsch. Lange inhaltliche Posts und den Wochenrückblick aber nicht.


Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?

Na klar, wer hat das nicht? Wobei ich gerade gar nicht mehr weiß, was es war. Ich glaube, ein Beitrag darüber, warum ich die Community ‚Was liest du?‘ hinter mir gelassen habe. Aber um nicht als alter Stinkstiefel zu gelten, habe ich es gelassen.


Wo schreibst du deine Beiträge (z.B. immer auf dem iPad Pro in der Badewanne)? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?

Ich würde mich NIE trauen, ein so teures Gerät mit in die Wanne zu nehmen. Das tu ich nicht mal mit dem Kindle. Aber gut, für euch habe ich mein kreatives Extremchaos mal fotografiert.

Bei mir muss so viel wie möglich in Reichweite liegen. DVDs, Bücher, Knabberkram. Ich weiß gar nicht, warum die Kerze da steht. Ich glaube, da habe ich Anfang des Jahres Marshmallows drüber geröstet und sie dann einfach nie wieder zu den anderen Kerzen gestellt. Außerdem sind Medikamente, Handcremes, … in Reichweite, damit ich nie weit laufen muss, wenn ich mal etwas brauche. Dafür finde ich es dann nicht mehr.


Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?

Leider alleine. Ich hab mal versucht, meine Mutter oder meine Schwester zu überreden. Die beiden lesen auch Krimis und Thriller, im Gegensatz zu mir. So hätte man einen größeren Rahmen an Büchern behandeln können. Aber leider wollen sie nicht. Und leider habe ich über den Blog und Bücher noch keinerlei wirkliche Freundschaften geknüpft, so dass ich nicht einmal Gastrezensenten oder Gespräche mit anderen Bloggern als Beitrag bringen kann.


Machst du für deine Beiträge eigene Fotos? Wenn ja, welche Rolle spielen sie für dich und wie bereitest du sie auf?

Kaum noch. Ich habe einfach gemerkt, dass meine Bilder unterdurchschnittlich sind. Ich habe kein Gerät, weder Handy noch Kamera, dass meine unruhige Hand ausgleicht. Aber schlimmer noch: Bei Instagram sind alle so gut. Sie haben wie magisch hergezaubert den perfekten Untergrund. Weiß, das nie staubig wird, ein Tisch aus unbehandeltem Holz, … Und dazu immer die passende Deko. Ich besitze noch nicht einmal wirklich viel Deko, erst recht nicht thematisch zu Büchern passend.  Und so schätze ich, habe ich mir einen Minderwertigkeitskomplex bei meinen Bildern selbst anerzogen und nutze daher fast nur die Buchcover der Verlage und mache sonst kaum Headerbilder.

Wie viel Zeit investierst du für deine Fotos?

WENN ich mal was mache, dauert es länger. Ich experimentier gerade viel mit Effekten. Leider kann man Buchtitel nicht mehr erkennen, wenn man das Foto in Comicgrafik übersetzt, so dass ich die Bilder, die mir wirklich gefallen, nicht für den Blog nutzen kann. So sind sie maximal auf Instagram zu finden.


Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?

Nein. Ich hatte zwei. Plus zwei Bücher, die ich von einer befreundeten Autorin bekam, die ich mir aber eh gekauft hätte. Und ich werde später auch wieder welche besprechen. Aber ich kriege keine Rezensionsexemplare als Überraschungspost, sondern müsste sie anfordern, und das möchte ich erst wieder tun, wenn mein Stapel ungelesener Bücher etwas kleiner ist. Es ist schön, eine riesige Auswahl zu haben, aber auf Dauer überwiegt doch das schlechte Gewissen meinen eigenen Büchern gegenüber.
Aber wenn ich Rezensionsexemplare habe, bin ich ehrlich. Es tut mir auch leid, aber ich war nie gut darin, meine Meinung höflich auszudrücken. Ich möchte ja niemanden vergraulen. Aber wenn meine Meinung gefragt ist, dann geb ich sie auch.


Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?

Wichtig für meinen Blog sind sie, glaube ich, kaum bis gar nicht. Facebook vielleicht noch, aber über Instagram, Twitter und Tumblr bekomme ich weder Klicks noch dauerhafte Leser. Und dennoch sind sie mir menschlich wichtig, weil ich gern (digital) mit anderen in Kontakt komme. Da ist es mir egal, ob es mir als ‚Marke‘ – als die ich mich gar nicht sehe – hilft oder nicht. Entsprechend verbringe ich auch viel Zeit damit, gerade bei Instagram. Ich schau bestimmt alle 15 Minuten nach, ob es etwas Neues gibt. Zumindest gerade, wo ich arbeitslos zuhause sitze, später wird es natürlich weniger werden.


Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?

Er ist recht pflegeleicht. Einmal am Tag Aktualisierungen, das dauert fünf Minuten. Und dann eben Kommentare freischalten und beantworten, wenn ich etwas dazu zu sagen habe. Das ist aber auch nur vielleicht eine halbe Stunde. Ich bin kein guter Grafiker und kenne mich mit Technik kaum aus, deshalb hab ich kaum Anpassungen zu machen. Aber ich finde es fast schon langweilig, wie wenig ich am Blog zu tun habe.
Dafür habe ich erst gestern 10 Stunden daran gesessen, mir endlich ein Logo zu basteln. Ich bin immer noch nicht zufrieden, aber wenigstens ist mein Blog endlich nicht mehr fast nackt.


Was recherchierst du, bevor du ein Buch rezensierst?

Ehrlich? Gar nicht. Ich war nie Teil einer Blogparade, in der ich die Geschichte der Vampire präsentieren soll. Und mit den Autoren setze ich mich gar nicht so sehr auseinander. Ein Buch muss für mich auch ohne einen berühmten Autor dahinter gut sein, der Name ändert nichts am Inhalt. Würde ich je ein Interview machen, sähe das natürlich anders aus, aber für eine Rezension bei mir ist (leider) keine Recherche nötig.


Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?

Bisher nicht und ich hoffe, dass es nie nötig wird. Aber ausschließen kann man es ja auch nicht.


Beeinflussen dich andere Blogger oder Verlage über Themen oder Bücher zu schreiben? Wie groß ist dieser Einfluss?

Nicht absichtlich, nur indem sie meine Inspirationsquelle sind. Aber sie können das gern etwas mehr machen, ich bin noch lange nicht zufrieden mit der geringen Zahl meiner inhaltlichen Posts.


Wie entscheidend ist für die die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?

Ich versuche sogar, keine Neuerscheinungen zu rezensieren, von meinen Lieblingsautoren abgesehen. Ich will auf keinen Fall Teil eines Hypes werden. Und eben auch nicht so ein Neuerscheinungsblogger, der sich auf jedes neue Buch stürzt wie ein Geier aufs Aas. Wobei ich diese Blogs gern lese, um vielleicht interessante Bücher für mich zu finden, so ist es nicht. Aber ich bevorzuge einfach entweder Bücher, die abseits des Mainstream laufen, oder die, die von der Zeit schon vergessen wurden. Ich weiß nicht genau, warum. Ich hatte schon immer ein Herz für die Außenseiter als einer von ihnen, schätze ich.

Gemeinsam lesen #13

 

Guten Morgen und willkommen zur Aktion Gemeinsam Lesen von den Schlunzenbüchern.

 

Bildergebnis für john niven gott bewahre

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Aktuell ist es „Gott bewahre“ von John Niven und ich bin auf Seite 49.

Klappentext:
Kaum hat Gott sich im Himmel eine kleine Auszeit gegönnt und seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltsünden, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht. Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: »SEID LIEB«? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Während Gott und Jesus in einem gläsernen Aufzug zur Hölle hinabfahren, dudelt im Hintergrund leise eine weichgespülte Panflötenversion von R. Kellys ‚I believe I can fly‘.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich wünschte, es wäre etwas weniger Kindergartengefluche darin. Ich liebe Blasphemie und habe kein Problem mit Flüchen. Aber die sollten dann doch ein bisschen intellektueller sein als ‚Scheiße‘, ‚Pisse‘ und ‚Schwanz‘. Mag ja sein, dass ich einen Stock im Hintern habe, aber irgendwie ist mir die Sprache etwas zu primitiv. Auch kiffen sollten sie weniger. Aber wenn man all das beiseite lässt, ist es gar nicht so schlecht.
4.  Hat sich dein Lesegeschmack in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?
Das würde ich schon so sagen, ja. Bis vor 7 Jahren habe ich beispielsweise kaum gelesen. In der ganzen Zeit auf dem Gymnasium (2001-2010) hatte ich eine riesige Leseflaute, weil ich in der siebten Klasse im Unterricht dafür gelobt wurde, wie belesen ich doch sei. Ich wurde vorher schon gemobbt und teilweise gehauen (nicht geschlagen, es tat zwar weh, aber es war nie die extreme Gewalt, die man heute teilweise sieht, eher eine etwas zu harte Version eines Klapses), und mit dem Spruch war meine soziale Position endgültig die des Opfers.
Darüber hinaus hat auch die Schullektüre ihr Übriges getan. Zur damaligen Zeit hat man nicht etwa Harry Potter im Unterricht gelesen, sondern Heinrich von Kleist, Sophokles und so etwas. Klassiker eben. Und alles, was sonst pädagogisch wertvoll war. Sprich, Bücher, die selten auch nur ansatzweise taugten, um Kindern zu zeigen, wie viel Spaß Bücher machen können.
In der Zeit hat mich fast nur Pratchett begleitet. Und Harry Potter. Kurzzeitig wurde es etwas besser, als wir Lessing und Kafka hatten und ich merkte, dass auch Klassiker interessant sein können, doch dann ging es wieder abwärts mit Thomas Mann, Goethe und Hauptmann. Wenn das die Dinge waren, die man im Leben gelesen haben musste, als literaturinteressierter Mensch, dann wollte ich mit Literatur nichts zu tun haben.
Die Rettung kam dann am Anfang des Studiums. Mein Lebensmittelpunkt war zu dem Zeitpunkt einerseits das Rollenspiel und andererseits die Mittelaltermusik. Und durch letztere kam ich zu dem Buch, dass dafür gesorgt hat, dass ich mich wieder ins Lesen verliebe. Ich habe schon zu oft dafür Werbung gemacht, deshalb nenne ich den Titel jetzt ausnahmsweise mal nicht, aber es hat mich wieder dazu gebracht, ein Buch an einem Tag durchzulesen.
Von da an ist mein Buchgeschmack dann ausdifferenziert. Mochte ich früher nur sehr wenig, nur humorvolle Fantasy und eben meine zwei-drei Klassiker, lese ich nun breiter. Nonfiction (vor allem absurde Geschichten aus verschiedenen Berufssparten), Kabarett, Science Fiction, mal ein Liebesroman – Ahern, nicht so etwas wie 50 Shades of Grey -, Kinder- und Jugendbücher und ab und an auch nüchterne Sach- und Fachbücher. Ich les sogar ab und an Dinge mit Krimielementen, ich werd wohl alt.
Also ja, mein Geschmack ändert sich und ich nehme an, dass er das noch lange tun wird. Aber das gehört auch zum Leben dazu, glaube ich. Man reift ja. Und man kann nicht immer ein und das selbe Buch lesen.

Montagsfrage #16

Einen wunderschönen guten Morgen,

willkommen zu dem Tag, an dem ich feststelle, dass man auch von zu viel Lesen einen Kater kriegen kann. Nach dem Readathon gab es ja auch noch das BingereadingDE von Leselurch und … Effi, bei der ich nicht weiß, welchen Blog sie hat. Wie dem auch sei, um das Hirn wieder wach zu kriegen, schnell die Montagsfrage vom Buchfresserchen.

 

Führst du Leselisten (egal welcher Art)? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Jein. Also natürlich hab ich die mehr oder weniger obligatorische Leseliste bei Goodreads, die ich auch abgöttisch liebe, auch wenn sie hier und da mal Bücher unterschlägt, obwohl man sie als gelesen markiert hat, und dann wiederum Bücher zu viel angibt, ohne dass es zeigt, welches Buch das nun wäre, damit man es vom Stapel schmeißen kann – so geht es mir gerade. Es zeigt chronisch ein Buch zu viel bei der Jahreschallenge an, aber nur in Zahlen. Wenn man sich alle Bücher mit Cover anzeigen lässt, sind es eines weniger. Merkwürdig.

Und dann habe ich im Januar angefangen, eine GoogleDocs-Tabelle mit gelesenen Fanfictions zu führen, um einfach auch da die Übersicht über gelesene Wörter und damit umgerechnet gelesene Seiten zu behalten (Und nichts doppelt zu lesen). Aber ich bin gescheitert. Mal ehrlich, wenn ich nachts auf dem Handy noch schnell was lese, dann setz ich mich doch nicht noch mal hin, fahr den Computer hoch, und trag den Text in die Tabelle ein. Und morgens find ich die Geschichte dann nicht wieder, weil mittlerweile 300 neue Tumblr-Einträge davor stehen. Also hab ich mittlerweile aufgegeben.

Ich würde unglaublich gern Listen führen. Oder wenigstens bei Goodreads spezielle Regale für verschiedene Genres anlegen. Das könnte man so schön auswerten und Statistiken anlegen und mein Soziologenherz hüpft beim Gedanken, was für tolle Grafiken man damit kreieren könnte. Oder sich ausrechnen, welche Faktoren dazu führen, dass ein Buch weniger lang auf dem SUB liegt. Aber ich bin schlicht und ergreifend stinkend faul und brauche alles entweder automatisiert oder ich tu es nicht, solange es nicht meine Pflicht oder Erwerbsarbeit ist. Der Perfektionismus, der mich immer quält, hört auf, sobald ich nicht mehr an Dingen arbeite, die für die Karriere wichtig sind. Und ich schäme mich ein wenig dafür. Es gibt so wunderschön gestaltete Lesejournale. Mental Health-Bullet Journals. Oder wenigstens SUB-Gläser. All das fang ich an, weil ich die Idee dahinter unglaublich schön finde, und nach zwei Tagen lässt die Euphorie nach, ich merke, wie viel Arbeit dahinter steckt, und lass es sein.

Also bleiben Goodreads und ich wohl beste Freunde, während ich leise wimmernd all die schönen Dinge bei Instagram sehe, die man mit Leselisten tun kann.

 

Führt ihr Leselisten?

#Readathon – Closing Survey

It’s the final hour of Readathon and while I still have 42 pages in my book and really want to finish it during the ‚Thon, I really want to do the survey, too.

1. Which hour was most daunting for you?

Hours 12 to 19. I slept almost 7 hours and spent another maybe half an hour floating in between, which was way more than I planned to.
2. Could you list a few high-interest books that you think could keep a reader engaged for next year?

If there’s a tv show you love and there are books about that show, either adaptations of the episodes or adventures that did not make it to the show itself, read them! I ended up in a Star Trek novel and it’s the best read of the day.
3. Do you have any suggestions for how to improve the Read-a-thon next season?

Yes! PLEASE vary the start times. You have readers from all over the world, so moving the start time one hour per readathon so that everybody once has the opportunity to start at their favourite hour would be great.
4. What do you think worked really well in this year’s Read-a-thon?

The Instagram challenge. It was kinda cool, doing it along with all the other challenges.
5. How many books did you read?

Two by now, but 3 in 42 pages and I want to finish it!
6. What were the names of the books you read?

Ich habe eine Axt by Patrick Salmen, Mettwurst ist kein Smoothie by Markus Barth and Planet of Judgment by Joe Haldeman.
7. Which book did you enjoy most?

Planet of Judgment. It’s extremely weird, but funny and sad and creepy all in the right proportions.
8. Which did you enjoy least?

Ich habe eine Axt. It was supposed to be insights of how a misanthropist sees the world, in a funny way. But it was actually only unstructured and boring.
9. How likely are you to participate in the Read-a-thon again? What role would you be likely to take next time?

Sure I will. But I don’t think I’ll ever be anything but a reader. Sorry about that but I don’t think I have the social skills to actually sit there and be a nice person for one or two hours on command. I can do that when I feel like it, but that can’t be scheduled.

 

Well, then, thanks for reading and we’ll see each other either in Octobre or during the 24in48.

#Readathon – Mid-Event Survey (kind of)

As I was asleep for the mid-event survey, I will take it now. The challenge ended long ago, but it doesn’t feel like a completed readathon without doing it, does it?

1. What are you reading right now?

Just started of with ‚Planet of Judgment‘ by Joe Haldeman, a Star Trek novel, as I figured that my chances of finishing the read are higher with this one than with a 400 pages John Niven novel.
2. How many books have you read so far?

Only two. And about 30.000 words of fanfiction to ease the tired mind.
3. What book are you most looking forward to for the second half of the Read-a-thon?

I don’t think I’ll make it through more than this one.
4. Have you had many interruptions? How did you deal with those?

How do you deal with your sister coming over for a surprise visit? Or with being asleep? So … I just went through with it.
5. What surprises you most about the Read-a-thon, so far?

How slow I am this year. Even worse than before.

Top Ten Thursday 27. April 2017

 

Guten Morgen,

erneut starte ich mit dem Top Ten Thursday von Steffi in den Donnerstag. Heute gibt es:

 

10 Bücher, deren Titel mit einem „I“ beginnen

Oder in meinem Fall eher sieben, weil I nicht gerade ein häufiger Buchstabe in meiner Sammlung ist und gute, empfehlenswerte Bücher noch schwerer zu finden sind.

 

Ich bin da, aber die Haustür nicht (SMS von gestern Nacht #4)Ich guck mal, ob du in der Küche liegst (SMS von gestern Nacht #3)SMS von Gestern Nacht- Bücher von Anna Koch und Axel Lilienblum (Ich guck mal, ob du in der Küche liegst und Ich bin da, aber die Haustür nicht)

Beides sind nur Sammlungen der SMS und anderen Nachrichten, die Leute entweder in geistiger Umnachtung durch Alkohol geschickt haben, oder aber, die ganz ohne Einfluss bewusstseinsverändernder Mittel lustig, seltsam oder einfach nur bizarr wurden. Wer leichte Unterhaltung mag, sollte mal in die Reihe hineinblättern. Nicht immer waren wirklich alle Konversationen gut, aber  der Großteil ist doch lesenswert.

 

Ich dachte, ich wär ein Panther: Die Geschichte einer Ente auf der Suche nach sich selbstIch dachte, ich wär ein Panther von Paola Mastrocola

Ein kleines Entchen schlüpft in einem Pantoffel. Ohne Kontakt zu anderen glaubt es, der Pantoffel wär seine Mutter. Erst nach und nach merkt es, dass es da noch mehr in der Welt gibt und macht sich auf, zu erfahren, wer oder was es ist.

Philosophisch durchaus tiefgreifend ist das hier eher eine Fabel für Erwachsene und nicht für Kinder. Gleichzeitig wird einem hier aber auch eine sehr niedliche Geschichte geboten, die auch die eine oder andere Lehre für einen Menschen bereithält.

 

Ich mach dich gesund, sagte der Bär von Janosch

Der kleine Tiger ist krank und der kleine Bär setzt alles daran, seinen Freund wieder aufzupäppeln.

Ein wunderbares Werk von einem wunderbaren Autor und Künstler. Wer nicht als Kind mit Janosch aufgewachsen ist, sollte das dringend nachholen.

 

 

 

Ich habe den Führer rasiert: Skurriles aus dem AltenheimIch habe den Führer rasiert von Sven Bramert

Sven Bramert ist Pfleger in einem Altersheim und erlebt dort die skurrilsten, aber manchmal auch eher tragikomischsten Dinge.

Eine unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Nonfiction-Sammlung von Anekdoten. Gut für zwischendurch und niemals respektlos gegenüber den alten Leuten.

 

 

 

In Gottes Namen. Amen!In Gottes Namen. Amen! von Simon Rich

Gott hat keine Lust mehr und möchte in den Ruhestand gehen. Um das zu ermöglichen, muss aber der Weltuntergang her, die Erde macht zu viel Arbeit. Ein paar Engel bangen allerdings um ihren Arbeitsplatz und überreden den Herrn daher, der Menschheit eine letzte Chance zu geben. Zwei einsame Couch-Potatoes sollen die große Liebe finden und so beweisen, dass es noch so etwas wie Hoffnung gibt. Und so setzen zwei Engels-Beamte alles in Bewegung, um die beiden Loser zu einander zu führen.

Unglaublich unterhaltsam und erfrischend blasphemisch.

 

Die Insel der besonderen KinderDie Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Als Kind liebte Jacob die Geschichten seines Großvaters, in denen er von fliegenden Mädchen, übermenschlich starken Jungen und anderen Kuriositäten berichtet. Doch dann wird er sauer. Warum lügt sein Opa ihn an? So wird das Verhältnis der beiden schlechter, bis der Opa stirbt und Jacob sich auf Spurensuche nach dem Leben seines Opas während des Weltkriegs macht, um zu erfahren, warum er log und lieber diese Geschichten erfand. Doch plötzlich findet sich Jacob mitten unter genau diesen Kindern wieder und ihr Zufluchtsort ist in Gefahr.

Fantasy und Horror, mit einem Hauch des Mystischen mischen sich hier zum spannenden ersten Teil einer Trilogie zusammen, die einen packt – und besser als der Film ist, versteht sich. (Wobei ich auch den empfehlen kann.)

 

Und was sind eure Lieblingsbücher mit I?

#Readathon – Ankündigung

Hallo ihr Lieben,

ich hatte es vor zwei Wochen schon im Wochenrückblick angekündigt, aber hier noch einmal offiziell. Am Samstag, den 29. April 2017, werde ich wieder bei Dewey’s 24 Hour Readathon teilnehmen.

 

Readathon? Was ist das?

Ganz simpel, ein Lesemarathon. Innerhalb einer bestimmten Zeit versucht man, sich so wenig wie möglich durch das normale Leben vom Lesen ablenken zu lassen. Die großen Events, also Dewey’s und der 24in48, bieten dabei aber aber auch Challenges – mit Gewinnen – und rund um die Uhr Betreuung, aber auch einfach Unterhaltung in den sozialen Netzwerken, vor allem Twitter.

Was muss ich als Blogleser hier wissen?

Dass ich am Samstag sehr viel auf Englisch posten werde. Alle Challenges, die Bilder benötigen, werde ich vor allem bei Twitter einstellen und hier nur in einen Sammelpost zusammenfassen, aber alles, was längere Texte benötigt, poste ich hier. Das nur als Vorwarnung, damit niemand sich genervt fühlt. Der Blog bleibt natürlich weiterhin hauptsächlich Deutsch, nur diese 3-4 Mal im Jahr, wenn solche Aktionen sind, wechselt die Sprache.

Muss man die ganze Zeit durchlesen?

Oh Gott, nein. Ihr müsst nicht mal die ganze Zeit über wach bleiben. Das kann sich jeder einteilen, wie er mag. Vor allem bei Dewey’s. Beim 24 in 48 ist das Ziel, innerhalb von 48 Stunden 24 davon zu lesen, dafür gibt es da Sonderpreise. Aber auch da ist es nicht zwingend notwendig.

Was muss ich tun, um mitzumachen?

Zunächst einmal Englisch sprechen. Das sind internationale Events und daher ist Englisch der gemeinsame Dreh- und Angelpunkt, um mit einander zu reden. Ansonsten muss man sich nur auf der Seite des Events anmelden. Dann wäre es immer von Vorteil, Twitter zu nutzen, aber auch bei Facebook, Goodreads, Instagram, Litsy und auf dem Eventblog kann man sich vernetzen und notfalls braucht man nur den Eventblog selbst, um auch an den Challenges teilzunehmen.

Du sagst immer Challenges. Was muss man da tun?

Das hängt immer von dem Blogger ab, der die Stunde als freiwilliger Helfer übernimmt, also für die Stunde die Website und die Social Media-Accounts verwaltet. Da reicht mal ein Shelfie, oder man muss mit Büchern einen Regenbogen darstellen und das fotografieren. Oder aber man erstellt ein Rätsel, bei dem man den Protagonisten des aktuellen Buches umschreibt, damit andere das Buch erraten können. Das sind aber alles Beispiele aus der Vergangenheit, also kann ich mir vorstellen, dass es dieses Mal wieder etwas völlig Neues gibt.

Meine Leser sind also hiermit gewarnt, dass am Samstag (und Sonntag früh) viele und vor allem englischsprachige Posts kommen werden. Aber ich würde mich auch freuen, wenn ich ein paar von euch motiviert habe, mitzumachen. Es sind immer so wenig Deutsche dabei. Ich habe jede Menge Skandinavier und Niederländer darüber kennen gelernt, aber nie Deutsche. Also macht doch mit.

Gemeinsam lesen #12

Nachdem ich heute etwas sehr spät aus dem Bett gefallen bin, lese ich mit euch eher gemeinsam in der Mittagspause statt zum Frühstück. Dennoch gibt es natürlich auch heute meine Antworten zu den Fragen der Schlunzenbücher-Mädels.

 

Bildergebnis für nimona1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade das Graphic Novel ‚Nimona‘ von Noelle Stevenson und bin dabei auf Seite 23.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Naja, Comic, nech? Da hilft der erste Satz recht wenig. Aber: „Fair enough.“

 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange dafür brauche. Habe es schon vor drei Tagen angefangen. Aber das recht große Format und das mit ~270 Seiten auf dickem Papier doch recht hohe Gewicht machen es schlecht zu lesen, wenn man – wie ich – vor allem beim Laufen liest. Bisher ist es aber schräg. Schräg ist immer gut.

4. Hast du ein buchiges Herzensprojekt oder ein Lieblingsbuch für das du keine Gelegenheit verstreichen lässt um es präsent zu machen, weil du denkst dass jeder es kennen sollte? Erzähle uns davon!

Beides. Also mein buchiges Herzensprojekt ist das, was ich selbst schreibe. Natürlich, immerhin muss da so viel Herzblut hineinfließen, wie ich zu vergeben habe (neben dem Blog). Aber das Lieblingsbuch, das ich überall empfehle und jeden damit nerve, auch meine armen, lieben Leser hier, ist definitiv Tommy Krappweis‘ Mara und der Feuerbringer, weil ich es einfach so sehr liebe. Und bisher hat es (mit einer einzigen Ausnahme) jedem Gefallen, der es angelesen hat.

 

Und was lest ihr gerade? Welches Lieblingsbuch habt ihr? Schreibt ihr sogar selbst?

Mein SuB kommt zu Wort – April 2017

"Mein SuB kommt zu Wort"

 

Wieder einmal bin ich ein wenig spät dran bei der Aktion von Anna. Aber jetzt gebe ich auch gleich ab an meinen SuB, damit er wieder über mich meckern kann. Pfff. Diese Diva.

 

  1. Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)

    Gerade bin ich 249 ungelesene Bücher groß und zwei weitere lungern noch bei mir herum, wenn gerade nicht in ihnen geblättert wird. Wobei Frauen behauptet, dass das gar nicht sein kann. Sie meint, mindestens zwei Bücher, die ich zu mir zähle, hat sie gar nicht im Besitz. Aber wenn ihr mich fragt, hat sie einfach nur die Übersicht über die Ebooks verloren und die Bücher in irgendeiner ‚kostenlos Bücher lesen‘-App verbusselt.

  2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

    Oh, ausnahmsweise war Frauchen sogar mal nett. Sie hat mir neuen Zuwachs geschenkt, und dabei gleich ein ganzes Paket.

    Gut, die nacktduschende WG hat sie schon wieder gelesen. Aber immerhin 14 neue Stimmen in meinem Chor, das ist doch mal was, nachdem sie mich in letzter Zeit so ausgedünnt hat.
  3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen.

    Das war dieses ‚Wir duschen am liebsten nackt‘ von Joab Nist und ich glaube, Frauchen mochte es nicht wirklich. Sie hat gemeckert, dass viele der WG-Anzeigen irgendwie gefälscht wirken und hinten drin stand auch, dass sie gekürzt und damit möglicherweise aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Außerdem wird sie immer zum Misanthropen, wenn sie so etwas liest und glaubt, alle Menschen wären so dreist, eklig, pervers oder unreif. Und wenn sie so drauf ist und Menschen zeitweise hasst, nimmt sie mir schneller meine Bücher weg. Schlimm!

  4. Lieber SuB, zeige uns doch mal dein dickstes und dein dünnstes Buch!

    Oh, das ist leicht. Also nein, nicht ganz, weil beim Dicksten nur der Fließtext gezählt wurde, und nicht bibliographische Angaben oder die Leseprobe hinten, daher weiß ich nicht die genaue Seitenzahl. Aber dennoch ist es sowohl von den Seiten her als auch physisch das Dickste. Und daneben ist die Ilias – in einer gekürzten Version – fast schon winzig, dabei hat sie auch etwa 120 Seiten.

 

Und wie geht es euch anderen SuBs? Sind eure Frauchen und Herrchen nett zu euch? Netter als mein Frauchen? Kann ich zu euch fliehen?