#buchliebenetz – Das Bücher-ABC

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Diese wunderschöne kleine Aktion habe ich bei Nicole von Smalltown Adventure gefunden. Ein ABC über meine Bücher und … wohl auch über mich.

 

 

A – Author you’ve read the most Books from:
Das dürfte ganz klar Terry Pratchett sein. 35 seiner Bücher habe ich schon gelesen. Davon die meisten natürlich von der Scheibenwelt, aber auch Trucker/Wühler/Flügel als 3er-Band, und dazu die gemeine Hauskatze. Sir Terry ist für mich eh einer der größten Autoren, die je gelebt haben, auch wenn seine letzten Werke leider nicht mehr so gut waren, wie die früheren. Aber man kann ja auch nicht erwarten, dass jemand mit Alzheimer, der gegen Ende hin Hilfe beim Schreiben braucht, noch genauso außergewöhnlich gut schreibt, wie jemand, der völlig unbelastet von Krankheiten ist, die nach und nach sein Gehirn angreifen.

 

B- Best Sequel Ever:
Ich schwanke zwischen dem zweiten und dritten Band von Mara und der Feuerbringer (Tommy Krappweis) und dem Känguru-Manifest (Marc-Uwe Kling). So sehr ich Mara auch liebe, glaube ich aber, dass das Känguru gewinnt. Es transportiert neben all dem Humor auch noch politische Ideen.
C – Currently Reading:
Ui. Gleich vier Bücher, davon zwei Star Trek-Romane und die Ilias – in Auszügen. Aber so langweilig, wie die Auszüge schon sind, glaube ich nicht, dass ich mir je das Gesamtwerk geben werde, Klassiker hin oder her. Ich bin einfach wohl nicht für griechische Dramen gemacht, außer, Bodo Wartke spielt sie.
D – Drink of Choice while Reading:
Das ist eine gute Frage. Ich hab da eigentlich nichts Spezifisches. Und da ich vor allem im Badezimmer und beim Laufen lese, trinke ich recht wenig dabei.
E – E-Reader or physical Book:
Beides. Der Reader ist toll, wenn man unterwegs keinen Sitzplatz kriegt. Aber generell bevorzuge ich doch das Printbuch. Angeblich hat das auch positive Effekte auf unsere Gesundheit, die das Lesen am Reader nicht bietet.
F – Fictional Charakter You Would probably date:
Ich würde niemanden außer fiktiven Charakteren daten, nehme ich an. Ich bin ehrlich gesagt nicht sooo der Typ für romantisches Miteinander. Aber Spock (Star Trek, der Echte, nur die Leonard Nimoy-Version!) würde ich sofort heiraten. Ähnliches gilt für Terry Pratchetts Tod, auch wenn man den wohl sehr schlecht knuddeln kann. Die Rippen pieksen sicher. Oder Severus Snape, den würde ich auch nehmen. Aber er würde mich nicht nehmen, und das ist irgendwie auch gut so. Wäre er Lily nicht weiter treu, wäre er gleich etwas weniger interessant.
G – Glad You Gave this Book a Chance:
Hier gewinnt definitiv Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis. Das Buch habe ich damals nur zur Hand genommen, weil meine Lieblingsband meinte ‚Hier waren wir musikalische Inspiration. Wenn es sich oft genug verkauft, wird es verfilmt und wir machen den Soundtrack.‘ Naja, und eigentlich wollte ich nur die Band unterstützen. Dann hat das Buch mein Leben verändert und mich mit so vielen tollen Menschen zusammen gebracht, auf die ich sonst hätte verzichten müssen.
H – Hidden Gem Book (Geheimtipp):
Hierfür habe ich neulich erst einen eigenen Beitrag erstellt und die Tipps gelten immer noch.

I – Important Moment in Your Reading Life:
Naja, der wichtigste war schon quasi die Entdeckung bei Buchstabe G. Aber es gab noch einige andere tolle Momente. Die Lesung der Rettichs als ich noch ein kleines Kind irgendwann in der Grundschule war. Die Lesung von Torsten Sträter als wir rumgeblödelt und das Buch extra mit Datum haben unterschreiben lassen, weil es noch gar nicht erschienen war. Wir kamen da auf irgendeinen recht dummen Zeitreisewitz. Und dann war da mein allererstes angefragtes und erhaltenes Rezensionsexemplar, weil Randomhouse mich wirklich für würdig hielt. Oh, und die Danksagung, die die wunderbare Sophie Seeberg für mich und mein Schwesterlein hinten in ihr Buch geschrieben hat. Ich glaube, fast alle positiven Momente meines Lebens verbinde ich mit Büchern.

J – Just Finished
Star Trek IV – Der Roman zum Film. Unglaublich gut geschrieben.
K – Kinds of Books You Won’t Read:
Mit Thriller und Horror kann ich einfach nichts anfangen. Es unterhält mich nicht, wenn ich mich grusel. Im Gegenteil, so etwas finde ich absolut furchtbar. Zumindest, wenn da nicht eine ordentliche Portion Humor mit dabei ist. Und alles, was zu blutig ist, mag ich auch nicht. Also Krimis, mit dutzenden Mordopfern, wo wirklich nur die Aufklärung des Falls eine Rolle spielt. Kein lustiges Miteinander der Ermittler.

L – Longest Book You Have Read:
Da ich beim Herrn der Ringe weite Teile überblättert habe, kann ich ihn nicht mitzählen und so ist es Harry Potter 5 mit seinen 1021 Seiten. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich die meisten Worte sind, er ist ja recht groß bedruckt.
M – Major Book Hangover Because of… (Leseflaute):
Das habe ich leider in letzter Zeit häufiger. Aber weniger wegen eines einzelnen Buches, sondern eher wegen der Anzahl der Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Fast 90 und noch nicht einmal das halbe Jahr um. Irgendwie scheint mein Kopf langsam Zeit zum Verdauen zu brauchen.

Meine längste Flaute war aber von der 7. Klasse bis zum Studium. Wenn man für einen Streber gehalten wird und deswegen Schläge einsteckt und die Lehrer einen noch wegen Belesenheit loben, dann verdirbt das einem den Lesespaß ungemein.
N – Number of Bookcases you Own:
Oh, ganz fiese Frage. Theoretisch besitze ich nur zwei Bücherregale. Hinzu kommt aber noch eine Schrankwand, in der auch CDs, Stereoanlage und meine alten Uniunterlagen sind, ein Regal, das darüber hinaus noch Krimskrams enthält, vier Unterbettcontainer, eine Holztruhe, einen Sitzwürfel mit Stauraum, ein paar frei herumliegende Buchstapel und ein Brett im Bücherregal meiner Mutter.
O – One Book that you have Read multiple Times:
Wieder Mara und der Feuerbringer. Aber auch die Känguru-Chroniken. Und Schweinsgalopp von Terry Pratchett muss jedes Jahr zur Weihnachts-Silvester-Zeit sein.
P – Preffered Place to Read:
Klo? Nein, meist sitze ich beim Lesen tatsächlich nicht. Aber ich lese am liebsten zuhause und tiger dabei einfach nur im Flur hin und her.
Q – Quote that inspires You:
Ich muss wohl wirklich anfangen, Zitate aufzuschreiben. Ich kann mich an nur sehr wenige erinnern und keines davon ist inspirierend in dem Sinne. Ich liebe sie, ja, aber ….neee?
Maximal abseits des Bücherlesens: „People assume that time is a strict progress of cause to effect. But actually from a non-linear, non-subjective viewpoint it’s more like a big ball of wibbly-wobbly timey-wimey stuff.“ Und wer jetzt weiß, woher das stammt, den liebe ich, egal wie wenig ich ihn/sie kenne. Nerds united.

R – Reading Regret:
Abgebrochene Bücher, ganz klar. Aber … ich gebe zu, da ist noch etwas. Ich hab damals ein Heidengeld für die Zauberbücher zur Serie Charmed ausgegeben. Hey, ich war 12 oder so, da darf man Unsinn machen. Dennoch ärgerlich, denn natürlich weiß ich, dass das Quatsch ist.
S – Series you started and need to finish:
Die Flüsse von London, The Mortal Instruments, Reckless, Eragon, … Ich habe da leider so einige. Ich bin leider so gar kein Serienleser. Es gibt immer Ausnahmen und ich denke, dass sowohl die Flüsse von London, als auch Reckless im Endeffekt zu denen gehören, die ich abgöttisch lieben werde, aber generell bevorzuge ich Bücher, bei denen es nur einen einzigen Band gibt.

 

T – Three of your Alltime Favorite Books:

  1. Mara und der Feuerbringer (ihr habt es schon geahnt)
  2. Die Känguru-Chroniken
  3. (Sorry, Terry!) Lessings ‚Nathan der Weise‘. Zeitlos wichtig und gleichzeitig schön.

U – Unapologetic Fangirl for:
Star Trek, Mara, Känguru und ‚Paper Magician‘ von Charlie Holmberg.
V – Very Excited for this Release More Than All the Others:
Ich hab gesehen, dass Lauren Grahams ‚Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl‘ noch gar nicht auf Deutsch draußen ist. (Was gut ist, sonst hätte ich mein aktuelles Buchkaufverbot vorgestern gebrochen.) Darauf freue ich mich. Wobei ich überlege, es mir auf Englisch zu holen, weil ich auch die Gilmores auf Englisch schaue. Vermutlich liest man da leichter die Parallelen zwischen Lorelai und Lauren?
W – Worst Bookish Habbit:
Ihr habt es schon mitbekommen. Wenn ich ein Buch liebe, nerve ich damit wohl so lange, bis es allen zum Hals raus hängt. Tut mir wirklich sehr leid.
X – X Marks the Spot: Start at the top of your shelf and pick the 27th book:
In welchem Regal denn?
Schrankwand: Mary Shelley – Frankenstein
Bücherregal 1: Hans Kneifel – Wettflug mit dem Tod
Unterbettboxen: John Updike – Die Witwen von Eastwick
Bücherregal 2: M.S. Murdoch – Web of the Romulans
Star Trek-Doctor Who-Krimskramsregal: Stephen Cole – The Art of Destruction
Buchtruhe: ‚Steel‘ – Bei Totschlag drücken Sie die ‚-Taste

(Im Regal meiner Mutter und meinem Sitzwürfel sind keine 27).
Y – Your latest Book Purchase:
Die gesamte Paper Magician-Reihe auf Deutsch, da ich sie bisher nur auf Englisch aus der Kindle Leihbibliothek hatte.
ZZZ – Snatcher Book (last one that kept you up way too late):
Das letzte war Harry Potter 7 direkt am Tag des englischen Erscheinens, fürchte ich. Danach hab ich den Schlaf letztlich einfach für wichtiger befunden. Naja, und bekam alle tollen Bücher auch durch, bevor es wirklich ernst wurde.

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