Montagsfrage #16

Einen wunderschönen guten Morgen,

willkommen zu dem Tag, an dem ich feststelle, dass man auch von zu viel Lesen einen Kater kriegen kann. Nach dem Readathon gab es ja auch noch das BingereadingDE von Leselurch und … Effi, bei der ich nicht weiß, welchen Blog sie hat. Wie dem auch sei, um das Hirn wieder wach zu kriegen, schnell die Montagsfrage vom Buchfresserchen.

 

Führst du Leselisten (egal welcher Art)? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Jein. Also natürlich hab ich die mehr oder weniger obligatorische Leseliste bei Goodreads, die ich auch abgöttisch liebe, auch wenn sie hier und da mal Bücher unterschlägt, obwohl man sie als gelesen markiert hat, und dann wiederum Bücher zu viel angibt, ohne dass es zeigt, welches Buch das nun wäre, damit man es vom Stapel schmeißen kann – so geht es mir gerade. Es zeigt chronisch ein Buch zu viel bei der Jahreschallenge an, aber nur in Zahlen. Wenn man sich alle Bücher mit Cover anzeigen lässt, sind es eines weniger. Merkwürdig.

Und dann habe ich im Januar angefangen, eine GoogleDocs-Tabelle mit gelesenen Fanfictions zu führen, um einfach auch da die Übersicht über gelesene Wörter und damit umgerechnet gelesene Seiten zu behalten (Und nichts doppelt zu lesen). Aber ich bin gescheitert. Mal ehrlich, wenn ich nachts auf dem Handy noch schnell was lese, dann setz ich mich doch nicht noch mal hin, fahr den Computer hoch, und trag den Text in die Tabelle ein. Und morgens find ich die Geschichte dann nicht wieder, weil mittlerweile 300 neue Tumblr-Einträge davor stehen. Also hab ich mittlerweile aufgegeben.

Ich würde unglaublich gern Listen führen. Oder wenigstens bei Goodreads spezielle Regale für verschiedene Genres anlegen. Das könnte man so schön auswerten und Statistiken anlegen und mein Soziologenherz hüpft beim Gedanken, was für tolle Grafiken man damit kreieren könnte. Oder sich ausrechnen, welche Faktoren dazu führen, dass ein Buch weniger lang auf dem SUB liegt. Aber ich bin schlicht und ergreifend stinkend faul und brauche alles entweder automatisiert oder ich tu es nicht, solange es nicht meine Pflicht oder Erwerbsarbeit ist. Der Perfektionismus, der mich immer quält, hört auf, sobald ich nicht mehr an Dingen arbeite, die für die Karriere wichtig sind. Und ich schäme mich ein wenig dafür. Es gibt so wunderschön gestaltete Lesejournale. Mental Health-Bullet Journals. Oder wenigstens SUB-Gläser. All das fang ich an, weil ich die Idee dahinter unglaublich schön finde, und nach zwei Tagen lässt die Euphorie nach, ich merke, wie viel Arbeit dahinter steckt, und lass es sein.

Also bleiben Goodreads und ich wohl beste Freunde, während ich leise wimmernd all die schönen Dinge bei Instagram sehe, die man mit Leselisten tun kann.

 

Führt ihr Leselisten?

9 Gedanken zu “Montagsfrage #16

  1. Huhu 🙂

    Das ist ja komisch, ich habe mit der Dokumentation bei Goodreads nie Probleme. Es wird immer alles korrekt angezeigt. Na wer weiß. *ratloses Schulternzucken*
    Ich gehöre zu denjenigen, die Goodreads exzessiv nutzen und peinlich genau Buch darüber führen, was sie wann gelesen haben. Und ja, am Ende eines Jahres erstelle ich tatsächlichen Statistiken zu meinem Leseverhalten, die ich dann in Grafiken übertrage. Die Informationen, die man dadurch über sich selbst erhält, sind unglaublich spannend. Manchmal überrasche ich mich sogar selbst. 🙂
    Leselisten, die festlegen, wann welches Buch gelesen werden SOLL, mag ich hingegen überhaupt nicht. Dafür bin ich zu spontan in meiner Lektüreauswahl.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

  2. Ich muss mich auf elektronische Archive wie z. B. Goodreads beschränken, weil man da nicht so deutlich sieht, wenn ich wieder mal ne Weile nicht ganz so gewissenhaft war und alles in einem Rutsch durcheinander nachtrage. Ein Bullet Journal würde mich viel zu schnell entlarven *lach*. Aber zum Glück bietet Goodreads so einige Möglichkeiten auch wenn ich noch nie daran gedacht habe, solche Auswertungen zu machen wie die, über die Du nachgedacht hast. Dafür würden auch mir die Daten fehlen und inzwischen sind da zu viele Bücher, um das nachzutragen.

    LG Gabi

  3. Hi^^

    Ich wusste ehrlich gesagt bis heute nicht, dass es auf Tumblr Fanfictions gibt O_o
    Aber gut, ich bin da lieber auf anderen Seiten unterwegs, die da eher dafür geeignet sind und wo man die Geschichten auch wieder findet, wie Animexx, AO3 und ähnliche Seiten.

    LG,
    Kira

    • Huhu Kira,

      einerseits posten manche kleinere Fanfictions einfach direkt dort, andererseits gibt es dort Feed-Blogs für AO3, damit man keine neue FF zu einem Thema verpasst. Und die kann man dann direkt in der Tumblr-App lesen. 😉

      LG

  4. Huhu,
    ich führe eine Lesestatistik und bin mit der recht glücklich. Denn ich trage die Sachen ein, die ich lese, wenn ich eh am Laptop bin.
    Für Goodreads konnte ich mich noch erwärmen bzw. ich habs schon ausgetestet, aber… naja… hat mich jetzt nicht so berauscht.

    Liebe Grüße,
    Linda

  5. Ich stehe total auf Listen und Statistiken und nutze eine Excel Tabelle in Google Docs, die eine andere Bloggerin erstellt hat. Da kann man verschiedene Infos über das Buch eintragen und sich dann entsprechende Statistiken anzeigen lassen. Vielleicht ist das ja was für dich, das ist nicht so viel Arbeit und kann natürlich auch im Nachhinein noch ergänzt werden. (http://itsallaboutbooks.de/2016/11/spreadsheet-books-2017/)
    Daneben halte ich auch auf Goodreads fest, welche Bücher ich gelesen habe, schaffe es aber nie, meinen SuB dort aktuell zu halten und habe es deshalb auch aufgegeben. Ich verstehe dich also, manchmal ist das einfach zu viel Arbeit dafür, dass es eigentlich nicht wirklich einen Nutzen hat 😀

    Liebe Grüße!

    • Huhu Jacquy,

      na, du warst ja gestern fleißig bei mir unterwegs. Freut mich.
      Aber ich bin bei Google Docs schon mit meiner Tabelle für Fanfiction gescheitert, weil ich einfach zu faul bin, selbst eine Statistik anzulegen. Schlimm ist das, ich weiß *schäm*.
      Bei Goodreads geht es, wenn du ein Smartphone hast, eigentlich ganz leicht. App runterladen und Bücher, die du gekauft hast, einfach mit dem Barcode einscannen. Kann man auch im Laden nutzen, um zu sehen, ob man ein Buch schon besitzt, wenn man wie ich leicht die Übersicht verliert.

      Liebe Grüße

      • Hey Taaya,
        na klar, wenn ich schon einen neuen Blog entdecke, muss ich mich ja auch erst mal umschauen 🙂
        Ich weiß, wie schnell und einfach das geht, aber dafür müsste ich erst mal daran denken, es auch tatsächlich zu machen 😀 Und jetzt ist es mir eindeutig zu viel Arbeit, das für die letzten Monate (oder Jahre) noch nachzuholen. Ich habe auch noch eine semi-aktuelle simple Liste von meinem SuB und die reicht mir. Spontan Bücher kaufen tue ich sowieso sehr selten, darum muss ich auch keine Übersicht überall dabei haben.

        Liebe Grüße!

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