[Buchgedanken] Richard Horne, Helen Szirtes – 101 Dinge, die du tun solltest, um ein Superheld zu werden

Diesmal keine Rezension, sondern Gedanken, die ich mit mir trage. Keine Sorge, lieber Leser, das wird jetzt nichts Tiefgründiges. Nur eine kleine Überlegung, zu der ich gern, wenn du dazu bereit bist, auch Feedback hätte.

Und zwar habe ich vor einiger Zeit dieses Büchlein im offenen Bücherregal entdeckt und musste es einfach mitnehmen. Darin eine nicht ganz ernst gemeinte Anleitung, um ein Superheld oder aber ein Superschurke zu werden. Dazu auch die Aufforderung, alles genau zu dokumentieren, was man tut, um eine Liste von 101 Dingen abzuhaken.

Und ich gebe zu, dass ich da ins Grübeln kam. Vielleicht kennt der eine oder andere Leser den Film ‚Julie & Julia‘, oder den Blog, der dem Ganzen zugrunde liegt. Darin schreibt Julie einen Blog, in dem sie sich selbst dazu anhält, alle Gerichte eines Kochbuches von Julia Child nachzukochen, und dokumentiert Erfolg und Misserfolg des Unternehmens. Und ich überlege, ob ich das mit den 101 Aufgaben ähnlich halten sollte. Nicht in diesem Blog, das würde den Fokus zu weit von den anderen Büchern abschweifen lassen. (Oder? Wäre das eher ein Aufpeppen dieses Blogs?) Sondern vielleicht eher in einem eigenen, nur dafür erstellten Blog?

 

Natürlich würde der Blog vermutlich ziemlich kindisch, albern, lächerlich und unnütz werden. Oder ich entdecke sogar, dass ich (wenn überhaupt) eher zum Superbösewicht tauge und der Blog wird voll von bösartig-gemeinen Weltvernichtungsplänen sein? Wer weiß das schon? Und sicher werde ich ziemlich oft mogeln müssen. Manches werde ich vielleicht nie beherrschen. (Lerne 100 Sprachen? Ich scheitere gerade ja schon an Gälisch, das gerade mal Sprache Nummer 5 wäre, wenn man mein bisschen Latein und Spanisch überhaupt als ‚Gelernt haben‘ ansieht.)

Aber es könnte auch lustig und amüsant werden. Für mich in jedem Fall, aber vielleicht auch für den Leser?

Und vielleicht scheitere ich. Mit ziemlicher Sicherheit scheitere ich. Aber wenn man schon untergeht, dann doch wenigstens mit Spaß, und damit, alles gegeben zu haben, oder?

 

Also, was meinst du, lieber Leser? Ein lohnendes Projekt oder nur Unsinn, der eh nur Zeit verschwendet?

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