Leonie Haug – Suche Wohnung für mich und meine Möpse

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Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: 14. September 2015
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • ISBN: 9783734100062
  • Paperback 256 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • zu kaufen unter anderem hier

 

Klappentext: 

Massenbesichtigungstermine, finstere Löcher zu Wucherpreisen, unverschämte Ablöseforderungen, horrende Maklerprovisionen, renovierungsbedürftige Bruchbuden: Wer eine Wohnung sucht, kann was erzählen – aber selten Positives.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Leonie Haug hat die unverschämtesten, nervigsten, aber auch die schönsten und sogar romantischsten Wohnungssuch-Erlebnisse gesammelt. Nie wurde drastischer, realitätsnaher und saukomischer über die Wohnsituation in Deutschland geschrieben.

Inhalt: 

Leonie Haug, Autorin unter Pseudonym, gestaltet einen Rahmen mit ihrer eigenen (fiktiven?) Wohnungssuche. Zwei Möpse sollen dabei mit umziehen, vorzugsweise in eine bezahlbare Wohnung in München. Ein Wunsch, den wohl viele haben, auch in anderen Städten. Vor jedem Kapitel gibt es eine Aktualisierung ihrer Wohnungssuche, wie sehr sie ihre Wünsche runterschraubt, die maximal aufzubringende Miete hoch, und wie viele Absagen sie schon hatte. 

Den Hauptteil des Inhaltes bilden aber eingeschickte Anekdoten von Wohnungssuchen überall in Deutschland und teilweise auch im Ausland. Viele sind eher abschreckend, ein paar aber ermutigend. Manche erzählen von neuen, kreativen Wegen, an eine Wohnung zu kommen oder gar davon, wie man dabei die große Liebe findet. Dazu gibt es hilfreiche Tipps, was Makler und Vermieter dürfen, aber auch, was der Mieter darf. Wer weiß schon auf Anhieb, ob es legal ist, nach 22 Uhr noch zu baden?

 

Fazit: 

 

Es ist nichts dabei, wovon man nicht schon mal im eigenen Bekanntenkreis oder in den Medien gehört hätte, das nicht. Manches hat man sogar vielleicht schon einmal selbst erlebt. Und doch ist der komprimierte Erfahrungsschatz aus hunderten von Besichtigungsterminen, Maklergesprächen und Internetsuchen lesenswert und hilfreich, wenn auch leicht abschreckend. Und er bringt auf den Punkt, was wir alle schon wissen: Bei dieser angespannten Marktlage glauben Vermieter und Makler, sich alles erlauben zu können. Mit einigen Tricks und Hinterlistigkeiten räumt das Buch aber auf und kann so nicht nur als Unterhaltungslektüre, sondern auch als kleiner Ratgeber genutzt werden. 

 

Sonderpunkte: 

‚Suche Wohnung…‘ ist mit seinen knapp 260 Seiten sehr leicht und daher auch unterwegs, beim Sport und in der Badewanne lesbar. Dadurch, dass weder auf dem Cover noch im Buch Bilder von Menschen vorkommen, ist es darüber hinaus selbst für empfindliche Leser auch als ‚Klolektüre‘ nutzbar. Erst recht, weil viele Anekdoten nur eine halbe Seite lang sind und sich deshalb auch in kürzester Zeit lesen lassen.

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