Lesen und Sport

Heute schreibe ich mal nicht über Bücher, sondern über das Lesen selbst und was mir dabei hilft. Ich bin ein unruhiger Geist, kann mich nicht allzu lange konzentrieren und wenn ich in der Nähe meines Computers bin, lande ich am Ende immer bei Netflix, Youtube oder schaue zum tausendsten Mal Star Trek bei Amazon Prime. Nichts gegen Star Trek, ich LIEBE Star Trek, aber Bücher liebe ich eben auch und ich schenke ihnen längst nicht so viel Zeit, wie ich es gern tun würde.

 

Aber ich habe meine kleine Oase des Lesens gefunden, die Zeit, in der es immer geht: Den Sport. Immerhin hilft er angeblich dabei, das Hirn mehr mit Sauerstoff zu versorgen, aber gleichzeitig unterstützt er die, die nicht stillsitzen können, dabei, ihrem Bewegungsdrang nachzugeben, ohne aufs Lesen zu verzichten.

Natürlich im Fitnessstudio auf dem Fahrrad macht es fast jeder und auch auf dem Laufband geht es, wenn da eine entsprechend flache Ablage ist. Aber ich bin nicht so der Studio-Typ. Ich arbeite mit Eigengewichtsübungen, neben dem uralten Aldi-Trainingsrad, das wir hier haben.
Ich weiß nicht, ob es auch anderen hilft, aber hier sind die Übungen, die ich ganz gerne mit Lesen kombiniere, dafür habe ich bei meiner Fitness-App (ich mache keine Werbung) einen eigenen Trainingsplan:

Stehend:

  • Kniebeugen: Klassisch, simpel, kennt jeder
  • Wandsitzen: Dann vergisst man nicht, die Arme auch zu nutzen, statt sie schlaff an der Seite hängen zu lassen
  • Kniebeuge mit einem Bein: Genau das, wonach es klingt, braucht Gleichgewichtsgefühl, sonst besser das Buch weglegen
  • Ausfallschritte nach vorne und/oder hinten: Auch hier muss etwas Balance sein
  • Tritte nach vorne
  • Knieheben zur Seite
  • Schulterheben: Eigentlich eher eine Entspannungsübung, aber brauchen wir nicht alle man eine Erholung?
  • Seitschritt mit Tap
  • Wadenheben
  • Aufsteigen: Hier braucht es auch etwas Balance, aber wer lesend Treppen steigen kann, schafft auch das
  • Rumpfbeugen nach vorne: Einfach vorbeugen, so weit es geht

Liegend:

  • Beckenheben/Brückenpose
  • Flaschengeistposte: Eigentlich weder stehend noch liegend. Man kniet und lehnt dann den Körper nach hinten. Geht aber ziemlich auf die Knie
  • Beinheben und halten: Flach am Boden liegen und die Beine leicht anheben. Tut nach einer Minute HÖLLISCH weh, trainiert aber den Bauch
  • Sit-Ups, sowie halbe zu vollen Sit-Ups
  • Schulterbrücke

 

Ich hoffe, dem einen oder anderen konnte ich damit helfen, wenn er/sie ähnliche Probleme hat und die Konzentration zum Lesen manchmal fehlt.

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