Simon Rich – Feinde

Nachdem ich von ‚In Gottes Namen, Amen‘ begeistert war, enttäuscht mich Simon Rich diesmal stark. Seymour, ein unscheinbarer Junge, maximal ausreichend in der Schule und ohne Freunde, trifft auf den reichen Elliot, der daraufhin ein Experiment beginnt, wie man Seymour beliebt machen kann, nur, um sich die Langeweile zu vertreiben. Es folgen gefühlt endlose Intrigen, die anfangs noch ganz interessant klingen, deren Sinn und Zweck einem sich aber bald nicht mehr erschließt. Darüber sind beide Protagonisten alles andere als sympathisch, sondern beide auf ihre eigene Weise einfach nur dumm. Und eine wirkliche Auflösung oder eine Moral von der Geschicht‘ gibt es auch nicht, so dass das Buch einen höchst unbefriedigt zurücklässt.

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