Dan Abnett – Torchwood Band 2: Wächter an der Grenze

Also gleich der Rat an Torchwood-Freunde: Lest es nicht.

 

Klar, es gibt zwischendurch Spannung, es gibt mehrere Fälle und Rätsel, die gelöst werden müssen, aber gleich Regel 1 von Torchwood („Jack ist unsterblich“) wird nicht beachtet. Jack hat Angst um sein Leben, verletzt sich so, dass es noch nicht geheilt ist, als er wieder im Hub ist, … Das ist Schwachsinn. Und das nicht, weil sich irgendwas verändert hat. Nein, Jacks Unsterblichkeit ist einfach nicht erwähnt, kommt nicht vor.

 

Außerdem ist das, was mich am meisten interessiert hätte, am Ende nicht gelöst. Ein Geheimnis, einer eigentlich abgerissenen, immer mal wieder auftauchenden Kirche, die eigentlich nur am Rande vorkommt, und nicht weiter untersucht wird. Schade.

 

Worum es genau geht? Hm, da ist zunächst ein komisches Ding, was Leute in den Wahnsinn treibt, so dass sie nicht mehr genau wissen, wer sie sind, was sie machen sollten, sie wollen halt einfach nur das Ding haben. Dann ist da noch ein anderes Ding, was mit einem alten Mann eine Verbindung eingeht, und mal eben seine Feinde auf brutale Weise tötet, dann noch ein Kerl, der Leuten mit Alientechnik das Geld aus den Taschen zieht, und ein mysteriöser Kerl, der einfach mit irgendeinem Auftrag auf der Erde ist. All das wird am Ende aufgelöst und führt irgendwie zusammen, aber ich finde, der Autor hat es sich damit zu einfach gemacht.

 

Achja, und dann wäre da noch ein neuer Kerl bei Torchwood, der auch ein Geheimnis mit sich trägt – und für den Gwen Rhys verlässt. Offenbar sind die Autoren immer der Meinung, Gwen müsse mit jedem Mann ins Bett, obwohl sie fest vergeben ist/war.

 

Mein Fazit jedenfalls: Alles andere als gut. Ich würde es nicht kaufen. Außer, wenn man wirklich GAR nichts anderes mehr zum Lesen hat.

Schreibe einen Kommentar